Vom Verschwinden
MP4, 16:9, video loop, 5‘36‘‘, stereo. Sound: Domi Chansorn
In den letzten Jahren hat sich Johanna Bossart immer wieder mit herrschenden Wertvorstellungen in der Gesellschaft
beschäftigt. Sie untersucht Gegenstände und Orte auf ihren „Wert“ und inszeniert sie fotografisch, filmisch und publizistisch. Werte werden auch innerhalb einer Familie über Generationen weitergegeben. Bossart hat das leere Haus ihrer Kindheit als Bühne für feine Eingriffe genutzt: irgendwo schwelt Rauch, Studiofotos von Erinnerungsstücken
hängen in den verlassenen Schlafzimmern, zwei Dobermänner durchstreifen die Räume. Was einst ein lebendiges, gut gestaltetes Haus aus der Mitte des Jahrhunderts mit einem grossen Garten war, steht jetzt verlassen da, bereit, in Kürze vollständig abgerissen zu werden und durch rentablere Wohnblocks ersetzt zu werden.
beschäftigt. Sie untersucht Gegenstände und Orte auf ihren „Wert“ und inszeniert sie fotografisch, filmisch und publizistisch. Werte werden auch innerhalb einer Familie über Generationen weitergegeben. Bossart hat das leere Haus ihrer Kindheit als Bühne für feine Eingriffe genutzt: irgendwo schwelt Rauch, Studiofotos von Erinnerungsstücken
hängen in den verlassenen Schlafzimmern, zwei Dobermänner durchstreifen die Räume. Was einst ein lebendiges, gut gestaltetes Haus aus der Mitte des Jahrhunderts mit einem grossen Garten war, steht jetzt verlassen da, bereit, in Kürze vollständig abgerissen zu werden und durch rentablere Wohnblocks ersetzt zu werden.